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Zur Doppelrunde in Wolfratshausen musste diesmal mit einer sehr stark ersatzgeschwächten Mannschaft angetreten werden. Ein aufgrund der etwa gleich starken Aufstellung zu erwartendes 2:2 gegen die Gastgeber und eine klare Niederlage mit 0,5:3,5 gegen Süd-Ost waren die Folge. Durch den Punktgewinn hat die Mannschaft weiterhin alle Chancen auf den Klassenverbleib.
Durch einen knappen aber letztlich verdienten Sieg über Lok Leipzig
Mitte (mit 4,5 : 3,5 Punkten) hat sich unsere 1. Mannschaft zunächst
einmal in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt, und zwar mit nun 7 : 3
Mannschaftspunkten, punktgleich mit SC Forchheim und SK König Plauen.
Vor uns liegt nur die Mannschaft von Nickelhütte Aue, die die Tabelle
souverän mit 10 : 0 Mannschaftspunkten anführt.
Während die Gäste mit ihrer stärksten Aufstellung antraten, mußten wir
wieder auf IM Peter Vavrak verzichten, konnten aber im übrigen alle
Stammspieler aufbieten. Für goße Spannung war gesorgt, beide
Mannschaften waren in etwa gleich stark aufgestellt.
Als Erster konnte FM Christian Köpke (Brett 3 mit Schwarz) seine Partie
beenden gegen FM Schubert (Elo 2367). Es blieb an diesem Tag das
einzige Remis. Christian hat aber mit diesem Remis letztlich einen
wichtigen Beitrag für unseren Gesamtsieg geleistet.
Diesmal mußten unsere beiden Spitzenspieler FM Andreas Rupprecht (gegen
FM Wernert, Elo 2365) und IM Michael Fedorovsky (gegen IM Spiess, Elo
2427) leider Federn lassen. Die beiden Niederlagen auf Brett 1 und 2
konnten aber durch Siege auf den Brettern 4,6, 7 und 8 mehr als
ausgeglichen werden.
Petar Panteleev (Brett 4) konnte seine bessere Position (gegen FM
Boehnisch, Elo 2364) systematisch zum Sieg ausbauen, während FM
Christoph Eichler (Brett 8) seinen Vorteil (Mehrbauer bei guter
Position) ruhig und konsequent zum vollen Punkt ummünzen konnte.
Da auch FM Georg Schmidt (Brett 6) seinen Gegner (FM Gempe, Elo 2294,
bisher der erfolgreichste Spieler von Lok Leizig) in einer sehenswerten
Angriffspartie niedergerungen hatte, stand es vielversprechend 3,5 : 2,5
für uns.
Auf den restlichen zwei Brettern (Brett 5 und 7) tobte ein
unerbittlicher Kampf.
Während FM Christoph Singer (Brett 5) lange Zeit wie der sichere Sieger
aussah (zunächst hatte er eine vielversprechende Angriffsposition, dann
gewann er die gegnerische Dame gegen Turm und Springer), konnte sein
Gegner aus Leipzig (FM Schoeneberg, Elo 2298) letztlich dank seiner
beiden gefährlichen Freibauern das Blatt wenden und den Sieg verbuchen.
Es stand nun 3,5 zu 3,5: Gleichstand.
Alle Spieler und Kiebitze umringten nun das Brett 7: unser FM Volker
Meier gegen Schultz aus Leipzig (Elo 2234). Volker hatte materiellen
Vorteil: Qualität und zwei starke Freibauern auf der a- und b-Linie,
aber eine wenig beruhigende Königsposition (König in der Brettmitte).
Volker behielt die Nerven und konnte nach Damentausch seine beiden
Freibauern zum Brett- und Mannschaftsieg vorrücken:
Endstand: 4,5 zu 3,5 für unsere "Erste", mehr Spannung ist kaum noch
möglich.
Jetzt können wir (Tarrasch 1) natürlich locker und selbstbewußt nach
Dresden fahren (Auswärtswettkampf gegen USV TU Dresden am 7.2.2010).(rb)
Unsere Siegermannschaft gegen Lok Leipzig Mitte: Reihe oben vlnr: FM Christian Köpke. Petar Panteleev, FM Christoph Singer, FM Georg Schmidt, FM Volker Meier, FM Christoph Eichler; |
Am 24.01.2010 spielte die zweite Mannschaft von Tarrasch zu Hause gegen Tegernsee. Tegernsee hat starke Spieler im Kader. Aber bisher kamen diese nur
selten zum Zuge. Nicht ohne Grund steht daher Tegernsee am Ende der Tabelle.
Auch gegen unsere zweite Mannschaft sah es nicht anders aus. So wurde
ein Sieg und die Verteidigung der Tabellenspitze im Schongang erreicht.
Spielverlauf:
Nach 1 Stunde führte Tarrasch mit 2:0, da an den Brettern 1 und 2 der
Großmeister Valeri Beim und der Internationale Meister David Groß gegen
WGM Elena Levushkina und FM Dmitry Ter-Minasyan nicht antraten.
Nach nicht einmal 3 Stunden fuhr Moritz Monninger an Brett 8 gegen Asim
Pezerovic einen weiteren Sieg ein und baute die Führung auf 3:0 aus.
Kurze Zeit später erhielt Manfred Trescher ein Remisangebot von seinem
Gegner Gerhard Lettl, nahm es an und insgesamt sah es nun nach einem
schnellen Sieg für Tarrasch aus.
Doch nach gut 4 Stunden musste erst Chris Wood gegen Boris-Igor Gnegel
seine Partie aufgeben und im Anschluss Marco Otte gegen IM Edin Pezerovic.
Als Enrico Koch gegen Thomas Leckner in Bedrängnis kam, glaubten einige,
dass der Kampf jetzt kippt. Doch Enrico’s Gegner war in Zeitnot,
fand nicht die Gewinnvariante und remisierte.
Somit reichte Ilja Schwarzberg in der letzten Partie gegen Frank
Schützhold ein Remis für den Mannschaftssieg. Doch Ilja stand mit seinem
weit vorgerückten Freibauer vorteilhaft und kämpfte weiter. Auch ein
zwischenzeitlicher Minusbauer trübte seine Stimmung nicht. Nach rund 4,5
Stunden stand Ilja als Sieger fest.
Nach diesem mühelosen 5,0 zu 3,0 Sieg stehen wir weiterhin als einzige
Mannschaft ungeschlagen an der Tabellenspitze. Unsere direkten Verfolger
Rottal und Zugzwang sind am 07. und 28. Februar unsere nächsten Gegner.
Während Rottal gegen Weilheim erfolgreich war, musste Zugzwang einen
Punkt gegen Kriegshaber abgeben.
Es bleibt also weiterhin spannend. Die Aufstiegsfrage bezüglich Oberliga
ist noch lange nicht geklärt.(mo)
Unsere erfolgreichen Landesliga-Kämpfer auf den Brettern 5 - 8 (vrnl) |
Diesmal weniger Schlachtenglück: Marco Otte auf Brett 3 (gegen IM Pezerovic) |
Mit einem Sieg gegen Vorstand Rudi Buchner hat IM Dirk Hennig
letzte Zweifel am Ausgang der Meisterklasse ausgeräumt und liegt nun
vor der letzten Runde uneinholbar vorn.
Im Hauptturnier steht mit SF Roland Dürre bereits der erste Aufsteiger
in die MK fest. Ihm genügt in der letzten Runde schon ein Remis zum
Gesamtsieg. Um die Aufstiegsplätze 2+3 kämpfen noch fünf
Spieler, wobei SF Ahlbrecht (langjähriger Meisterklassen-Spieler) und
Jugendspieler Boris Medovy die besten Ausgangspostionen haben. Ebenfalls
noch Chancen hat Jugendspieler Artur Ermatov, falls er seine Nachholpartie
gewinnt.
Ergebnisse und Tabellen finden sich hier.
(rk)
Unser Spitzenspieler IM Michael Fedorovsky holte sich nach 9 Runden gegen starke Konkurrenz mit 7,5 Punkten knapp aber verdient den 1.Preis
in diesem mit 108 Teilnehmern gut besuchten Turnier, dem vierten und letzten Turnier der MSSK 09/10
2.Platz für GM Michael Bezold, 3.Platz für Dr. Ferdinand Unzicker (beide FC Bayern, ebenfalls 7,5 Punkte, aber schlechtere Wertung).
Durch den Sieg in Garching konnte IM Fedorovsky außerden noch den 2. Platz in der Gesamtwertung der MSSK 09/10 erreichen,
vor FM Christian Köpke (ebenfalls SK Tarrasch-1945 München), der alle 4 Schnellturniere gleichmäßig gut spielte
und mit dem dritter Preis in der Gesamtwertung belohnt wurde.
Sieger der Gesamtwertung wurde Alexander Raykhman (SK Neuhausen).
Folgende "Tarraschspieler" konnten erfreulicherweise Rating-Preise gewinnen:
Hazim Cehajic (DWZ bis 2000), Walter Daurer und Elmo Cabrera (beide erhielten Gesamtwertungs-Preise).
Nähere Infos (Ergebnis und Gesamtwertung): http://www.schachclub-garching.de
Herzlichen Glückwunsch an alle unsere Preisträger. Schon mal ein erfolgreicher Start ins Jahr 2010 (rb)

Mit 3,5/5 gelang Oleks die verdiente Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft
U14, und er kann das Unternehmen "Titel" im nächsten Jahr erneut angehen.
Für Alex Eichler lief es diesmal nicht so gut wie im Vorjahr, er erzielte
2 Punkte. Max Köhler gelang leider kein Punktgewinn. Sieger wurde Raphael
Nitsche-Hahn (SC Vaterstetten).
In der U18 landeten Boris Medovy und Artur Ermatov einträchtig mit
je 2/5 im hinteren Mittelfeld. Artur verpasste in dem engen Feld durch eine
Letztrunden-Niederlage die Qualifikation zur Bayerischen dennoch nur knapp.
Es siegte überlegen der erst 11-Jährige Ferdinand Xiong (Vaterstetten)
mit 5/5. Er hat allerdings sogar schon bei der Jugend-WM mitgespielt. Sehr
stark auch die Leistung des gleichaltrigen Constantin Müller (Süd-Ost)
mit Platz 2.
In der U12 und der U16 spielten keine Tarrasch-Spieler mit. Hier gab es
ebenfalls Vaterstettener Siege, das damit 4 von 5 AKs für sich entscheiden
konnte.

Mit drei Punkten aus fünf Partien holte sich Sofie den Platz auf dem
"Stockerl" und damit auch die Qualifikation zur "Bayerischen"
bei den Mädchen. Mithalten mit den Mädels konnte nur der erst
sechsjährige Benedikt Huber (ebenfalls von Süd-Ost, ebenfalls
mit drei Punkten). Die Siegerin Katharina Müller kam auf vier Punkte.
Damit setzten sich die drei turniererfahrensten SpielerInnen der Gruppe
durch, wobei für Sofie sogar Platz 1 durchaus in Reichweite lag. Der
zweite Tarrasch-Teilnehmer Aris hatte mit 0/2 einen klassischen Fehlstart,
kam dann mit viel Dusel gegen Benedikt Huber zurück ins Turnier, verlor
aber die letzte Partie. Seine 2/5 sind aber ok. Die beiden stärksten
U-10 Spieler des Bezirks nahmen nicht teil, da sie bereits vorqualifiziert
waren
Die anderen Altersklassen spielen noch, in der U14 hat Oleks Chernilovskyy
gute Chancen auf den zweiten Platz und damit die Qualifikation zur Bayerischen.
Entschieden nach vier Runden ist bereits die U18: Hier liegt der erst 11jährige
Ferdinand Xiong mit 4/4 uneinholbar vorne! Kein Ruhmesblatt für die
weitaus älteren Mitfavoriten. In den anderen AKs ist noch keine Vorentscheidung
gefallen.(rk)
Abschluss-Tabelle
U10 und Zwischenstand der anderen Altersklassen
Mit höchst unterschiedlichen Teilnehmerzahlen in den
verschiedenen Altersklassen kämpfen Kinder und Jugendliche seit heute
um Titel und Qualifikationen für die Bayerische Ebene. Während
in der U10 und U14 gerade mal je 5 Runden vollrundig gespielt werden und
deshalb beide einen Tag kürzer als geplant laufen, sind die restlichen
AKs mit 10-15 Teilnehmern quantitativ und qualitativ gut besetzt. Die meisten
Teilnehmer stellen die "üblichen Verdächtigen", Südost
und Vaterstetten. Tarrasch ist wie folgt vertreten:
Artur Ermatov und Boris Medovy (U18),
Oleks Chernilovskyy, Alex Eichler und Max Köhler (U14)
Sofie Klenk und Aris Marantidis (U10)
Der Raum, ein Nebensaal eines Wirthauses, ist zwar schön aber leider sehr
stickig. Zudem spielen alle AK zusammen, was den Geräuschpegel manchmal
etwas hochtreibt. Ein Kuriosum ereignete sich gleich zu Beginn: Als der
Vertreter des Ausrichtervereins bereits die Räumlichkeiten verlassen
hatte, stellte man fest, dass keine Partieformulare vorhanden waren, und
die Schlüssel zum Schrank waren weg. Mithilfe eines Formular-Ausdrucks
am Notebook, der im Copyshop vervielfältigt wurde, konnte man sich
aber relativ schnell aus der Klemme helfen. (rk)
Die Ausschreibungen für die Altersklassen U10-U18 liegen nun vor. Die U10 spielt von Samstag bis Montag 7 Runden mit je einer Stunde Bedenkzeit. Die restlichen Altersklassen haben längere Bedenkzeit und müssen daher einen Tag länger 'ran. Meldeschluss ist Samstag um 09:30 Uhr im Bürgersaal zur Post; Kirchenplatz 1; 85540 Haar.Voranmeldungen (nicht verpflichtend) bitte per Mail an Helge.
Die Einzelmeisterschaften sind allen Jugend-Spielern zu empfehlen, sofern sie schon Schnellturnier-Erfahrung haben. Ebenso wichtig wie die Teilnahme ist die spätere Auswertung (Analyse) gemeinsam mit Gegner und Trainer, dann spielt man nächstes Mal schon wieder ein Stückchen besser. (rk)
Das 22. Offene Weihnachtsturnier fand erstmals im neuen Spiellokal des
SK Tarrasch-1945 (ASZ am Kolumbusplatz) statt. Gleichwohl war das
Turnier quantitativ und qualitativ stark besetzt. Im weihnachtlichen
Ambiente mit Christbaum und Weihnachtsgebäck kämpften 69 Schachfans -
ca. die Hälfte davon kam von auswärts - fair und friedlich um die
zahlreichen Haupt- und Ratingpreise. Daß die Spielräume auf zwei Etagen
verteilt waren, tat der guten Stimmung keinen Abbruch, und zwischen den
Runden war auch etwas Zeit, sich über Schach und sonstiges angeregt zu
unterhalten.
Klarer und zweifellos auch verdienter Sieger dieses Schnellturniers, das
über 7 Runden ging, wurde IM Thies Heinemann vom Hamburger SK (DWZ 2467)
mit 6,5 Punkten. Er gab nur ein einziges Remis ab gegen den
Zweitplazierten Alexander Raykhman vom SC Sendling, welcher auf 6,0
Punkte kam. Dritter wurde Routinier und IM Thomas Reich (5,5 mit
besserer Wertung) vor den "Tarraschspielern" FM Georg Schmidt und WGM
Elena Levushkina (beide ebenfalls mit 5,5 Punkten).
Um möglichst vielen Teilnehmern eine Gewinn-Chance zu geben, wurden
insgesamt 8 Rating-Preise vergeben, darüberhinaus noch 2 Jugendpreise.
Nähere Infos und das Gesamtergebnis siehe Link Weihnachtsturnier
Herzlichen Dank an alle Spieler für den sportlichen und fairen Verlauf
des Turniers, ebenso an den Turnierleiter Ludwig Karl und an den
Schiedsrichter Martin Schmeidler, die beide das Turnier reibungslos
durchführten, und nicht zuletzt an Alfred Schattmann und Rudi Lehner,
welche die umfangreichen Vor- und Nacharbeiten erledigten.
An dieser Stelle wünschen wir, d.h. der gesamte Vorstand, allen
Teilnehmern und allen unseren Mitgliedern frohe Feiertage und ein gutes
Neues Jahr, Glück, Erfolg und Gesundheit." (rb)
vlnr: Weihnachtsmann Rudi (1.Vors.) beim Verteilen der Gaben (Geldpreise), dann die 5 Hauptpreisträger:WGM Elena Levushkina, FM Alexander Raykhman, IMThies Heinemann 1.Sieger,
mit Pokal, IM Thomas Reich, FM Georg Schmidt), rechts: gut gelaunt auch ohne Preis: FM Christian Köpke und Regina Bleichner |
Blick in den Turniersaal (Cafeteria), Mitte:Turnierleiter Ludwig Karl am Computer, wie alle Teilnehmer in bester Weihnachtsstimmung |
Nur 3 Vereine traten zu diesem Wettbewerb an, vermutlich weil sich niemand gegen die übermächtige Konkurrenz von Süd-Ost und Vaterstetten Chancen ausrechnete. Im Gegensatz zur U14 in der vorangegangenen Woche (s.u.) hatte diesmal Vaterstetten das bessere Ende für sich und gewann das direkte Duell 2,5-1,5. Leider fiel kurzfristig auch noch ein Spieler von uns aus, so dass die 2 Begegnungen eher zu einer Art Trainingseinheit gerieten. Unsere 3 tapferen Jungs, allesamt noch U14, konnten sich aber mit schönen Statuetten trösten. (rk)
Am 13.Dezember 2009 musste die erste Mannschaft zum letzten Kampf des Jahres in Plauen antreten. Die lange Anreise vom Vortag schien
einigen Mannschaftmitgliedern immer noch in den Knochen zu stecken: Petar Panteleev (gegen Roland Pfretzschner) und
Christian Köpke (gegen Sven Schaller) verloren jeweils recht chancenlos. Vorausgegangen waren zwei relativ schnelle und
ungefährdete Remisen an den beiden Spitzenbrettern. Andreas Rupprecht und GM Viktor Gavrikov einigten sich schon nach weniger
als 15 Zügen auf Remis, die Partie am 2.Brett zwischen IM Mischa Fedorovsky und GM Lutz Espig dauerte kaum länger. Die
anderen vier Partien zogen sich bis zur Zeitkontrolle hin, wobei Christoph Singer sich bald deutlichen Vorteil herausarbeitete und
im Endspiel mit Mehrfigur gewinnen konnte.
Kurz vor der Zeitkontrolle konnte die Großmeisterin Elena Levushkina an Brett 8 den ganzen Punkt gegen Thomas Espig einfahren.
Nun stand es also 3:3, und die letzen beiden Partien waren für die Kiebitze eine nervenaufreibende Sache: die Begegnung zwischen
Matthias Hörr und Volker Meier wogte hin und her, wobei beide Seiten Möglichkeiten ausließen. Am Ende fügte sich
Volker im Läuferendspiel mit Mehrbauer ins Remis. Leider zu Unrecht, denn wie sich in der anschließenden Analyse herausstellte,
gab es sehr gute Gewinnchancen. Bei Christoph Eichler an Brett 7 entspann sich ein klassisches Zeitnotdrama: Christoph hatte eine sehr
vielversprechende Stellung, musste jedoch nach einem Fehler eine Figur für zwei Bauern abgeben. Jedoch verlor er seinen Kampfgeist
nicht und rettete einen halben Punkt, der zum 4:4 ausreichend war.
Schon vor der Partie mit einem siegesgewissen Lächeln: Christph Singer (Brett 5) |
Der 2. Sieg im 2. Einsatz in der Ersten für Elena Levushkina (Brett 8) |
Am 13.12.2009, dem dritten Advent, spielte die zweite Mannschaft von Tarrasch auswärts in Ingolstadt.
Auch dieses Mal wiederholte sich die Ausgangssituation: Tarrasch war der Favorit. Aber Ingolstadt durfte von uns nicht unterschätzt werden.
Schließlich musste hier der Aufstiegsaspirant Zugzwang aus München seine bisher einzige Niederlage hinnehmen.
Spielverlauf
Vorschau:
Nach diesem deutlichen 6,5 zu 1,5 Sieg stehen wir als einzige Mannschaft ungeschlagen an der Tabellenspitze. Wichtigstes Saisonziel
(Klassenerhalt) ist in jedem Fall schon erreicht. Vielleicht ist ja sogar der Aufstieg in die Oberliga drin. Dies wird sich aber erst im
nächsten Jahr zeigen. Nachdem am 24.01.2010 Tegernsee zu Gast sein wird (voraussichtlich wieder in der Mensa des MTG), spielen wir gegen die 4
direkten Verfolger: Rottal, Zugzwang, Weilheim und Kriegshaber. Noch ein Hinweis auf die Erfolgsstatistik der zweiten Mannschaft: Von
den bisher 32 gespielten Partien wurden nur 2 verloren, 13 Partien remisiert und 17 gewonnen. (mo)
Am Samstag vertraten uns Oleks Chernilovskyy, Max Köhler,
Alex Eichler und Sofie Klenk (noch U-10 Spielerin) bei der o.g. Meisterschaft.
Sieben 4er-Mannschaften waren zu Schnellpartien im Vollrundensystem mit
20 Minuten Bedenkzeit angetreten. Das Feld war nominell in 3 Gruppen einzuteilen:
- Der Schachklub Süd-Ost und der SC Vaterstetten, beide gespickt
mit Cracks, würden den Titel unter sich ausmachen.
- In der Mitte Höhenkirchen, Ismaning und wir mit schon turniererprobten
Leuten
- Forstenried und Zugzwang, die zum Teil noch am Anfang einer Jugendarbeit
im größeren Rahmen stehen (rk) mehr
Nach misslungenem Aufakt (1:3 gegen Bayern) hat sich die
"Erste" nicht beirren lassen und gegen Landau bzw. Schaibing jeweils mit
3:1 gepunktet. Boris Medovy war mit 2 Siegen an Brett 3 eifrigster Punktesammler.
Ergebnisse
Jugend-Landesliga Süd
Leider mußten wir (Tarrasch 1) am Sonntag, 29.11.2009, eine etwas
unglückliche Niederlage zu Hause gegen Nickelhütte Aue einstecken.
Dabei lief es zunächst gar nicht schlecht für uns. Zwar war der Gast aus
Aue (im Erzgebirge) als Favorit erwartet worden (Eloschnitt Aue: 2378,
Tarrasch: 2363), tat sich zu Beginn jedoch schwer. So stand Andreas
Rupprecht gegen GM Meijers nach der Eröffnung auf Gewinn und auch die
ürigen Bretter sahen in Summe vielversprechend aus.
In der Zeitnotphase wurde es dann allerdings unübersichtlich und die
Gäste aus Aue konnten gleich an mehreren Brettern das Blatt zu ihren
Gunsten wenden. Während Michael Fedorovsky in einem unübersichtlichen
Schlagabtausch verlor, vergaß Petar Panteleev einfach die Zeit,
tragischerweise in ausgeglichener und unkomplizierter Stellung.
Ebenfalls verloren ging die Partie von Volker Meier. Als dann auch noch
Georg Schmidt in der Zeitnot seine Gewinnstellung in eine
Verluststellung verwandelte, war der Kampf gelaufen. Als am Ende auch
Andreas Rupprecht seine Gewinnstellung nicht in einen Gewinn ummünzen
konnte, hatte dies bereits keinen Einfluss mehr auf den Wettkampf
(Mannschaftspunkte). Immerhin gab es weitere Remisen von Christian Köpke
und Mannschaftsführer Christoph Eichler und ein "Ehrentor" von Christoph
Singer. Somit endete die Begegnung 5,5 : 2,5 für den Gast aus Aue.
Da Tarrasch 1 aus den ersten beiden Runden bereits 4 Mannschaftspunkte
auf den Konto hat, ist die Niederlage gegen Aue kein Beinbruch.
Vielleicht haben wir schon am Sonntag, 13.12.2009, auswärts gegen
Plauen, wieder etwas mehr Glück. (Chr.S.)
Tarrasch-Kämpfer gegen Aue, obere Reihe von links: Petar (stehend), Michael, nochmals Michael, Andreas, dann Christoph Eichler, Volker und
schließlich Schorsch (weißer Pulli); untere Reihe von links: Christian (gegenüber die Schönheiten von Nickelhütte), dann Petar (Mitte), und
schließlich Christoph Singer (sein Gebet wurde erhört, machte mit seinem Sieg die Niederlage gegen Aue erträglich) |
Am letzten Sonntag traf die zweite Mannschaft des SK Tarrasch nach langer Zeit wieder auf die erste Mannschaft des SC Sendling. Der SC Sendling stieg in der Saison 2006/2007 in die Landesliga Süd auf und das letzte Ergebnis zwischen diesen beiden Teams ging klar mit 6,5 zu 1,5 an Sendling. Dieses Mal war die Ausgangsposition für Tarrasch besser. Schon bei der Nominierung der Mannschaften war klar, dass Tarrasch als Favorit in den Kampf geht. An jedem Brett war die DW-Zahl der Tarraschler höher als die vom Gegner.
Letztendlich wurde mit dem 5,5:2,5 Resultat Tarrasch seiner Favoritenrolle gerecht und die Tabellenspitze verteidigt. Der nächste Kampf ist auswärts am 13.12.2009 gegen Ingolstadt. Es wird ein harter Kampf, denn die Ingolstädter schlugen den Aufstiegsaspiranten Zugzwang (GM Kindermann und GM Hertneck spielen hier). (mo)
l.o Brett 1 und 2: IM Dirk Hennig und WGM Elena Levushkina, l.u. Brett 7 und 8: Gerhard Rasch und Enrico Koch,
Bild Mitte: CM Marco Otte (Brett 4) mit seiner interessanten 2-Springer-Matt-Partie, r.o. FM Chris Wood (Brett 5),
r.u. Smalltalk mit Petar, Dmitry, Christian und Elena |
Herzlich Willkommen, Maxim Schöning und Michi Gerl!
Die beiden Jungs (Jahrgang 99 bzw. 02) traten vergangene Woche beim SK Tarrasch
als Neumitglieder ein. Wir wünschen den beiden viel Freude, neue Freunde
und Erfolgserlebnisse. Ein schönes Jubiläum auch für den
Club! Und: Ein weiterer Jugendlicher hat bereits den Aufnahmeantrag mit
nach Hause genommen.
Bei heuer 2 Austritten und nunmehr 6 Eintritten stehen somit unterm Strich
"plus 4". Der rege Zulauf von Jugendlichen ist einerseits Beleg
für die gute Jugendarbeit unter Jugendleiter Helge Uhlmann, stellt
den Verein aber auch vor neue Herausforderungen. Die räumlichen Kapazitäten
wurden vom Vorstand bereits erweitert, es stehen seit Herbst nunmehr 3 Räume
statt bisher 2 zur Verfügung.
Gleichzeitig müssen mehr Gruppen - gestaffelt nach Spielstärke
und Alter - gebildet werden, was zusätzliche Betreuungspersonen erfordert.
Interessenten melden sich bitte bei Helge. Und keine Angst - man muss deshalb
nicht gleich jeden Freitag Gewehr bei Fuß stehen. Auch Einmal-Aktionen
(z.B. ein Eröffnungsworkshop, Regelkunde) sind willkommen. Übungsmaterial
ist ebenfalls reichlich vorhanden. (rk)
Am 15.11.2009 spielten beide Tarrasch- Mannschaften in Passau gegen die 1. und 2. Passauer Mannschaft.
Der letzte Kampf zwischen Passau und Tarrasch im Dezember 2004 statt. Damals
unterlagen wir Passau knapp mit 3:5. Passau stieg auf in die 2. Bundesliga und wir hielten die Klasse
(Oberliga). Nun traf man sich in der 2. Bundesliga und in der Landesliga wieder. Unsere zweite Mannschaft
kompensierte gleich zwei Ausfälle in der ersten Mannschaft: Dirk Hennig sprang erst am Samstag in die
Aufstellung der ersten, da Christoph Singer kurzfristig krankheitsbedingt ausfiel. Elena Levushkina vertrat
Petar Panteleev.
Zwei weitere Spieler aus der Stammaufstellung konnten auch nicht dabei sein. Somit trat Tarrasch 2 mit 4
Ersatzleuten an. Bei Passau 2 sah es ähnlich aus. Einige Stammspieler halfen in der ersten Mannschaft
aus und wurden durch Ersatzspieler ersetzt. So war auch Passau 2 mit 4 Ersatzspielern vertreten.
Der Wettkampf fand in der "Scheune am Severinstor" statt. Ein sehr schönes, geräumiges und ruhiges
Gebäude. Pünktlich begannen die Mannschaftskämpfe. Tarrasch 2 war komplett, Tarrasch 1 zur
Hälfte anwesend. Der Zug hatte Verspätung. Aber wenig später war auch hier die Mannschaft
komplett.
Letztendlich wurde mit 7:1 ein überzeugender Sieg gegen Passau 2 errungen. Momentan teilen sich Tarrasch 2 und Kriegshaber die Tabellenspitze in der Landesliga Süd. Der nächste Kampf ist daheim am 29.11.2009 gegen Sendling 1 (10.00 Uhr, Mensa des MTG, Regerplatz 1). (mo)
Die Vorzeichen standen nicht unbedingt auf Sieg, nachdem
Mannnschaftsführer Christoph Eichler Samstag abend nach der
krankheitsbedingten Absage (H1N1?) von Christoph Singer sich um Ersatz
bemühen musste. Als dann noch die Hälfte des Teams dank der Verspätung
der DB ("jaja Christoph, sowas kommt ja nie vor") ihre Partien mit
Zeitnachteil starten mussten (nur gut, daß die
Null-Minuten-Karenzzeit-Regelung nach energischen Protesten der
Vereine wieder beseitigt worden war), schienen sich alle Ängste des
Mannschaftsführers, der noch nie gegen Passau gewinnen konnte, zu
bestätigen. Doch aufgrund des glorreichen Comebacks von IM Dirk Hennig
kam alles anders. Erst in der Vornacht erfuhr er von seiner
Nominierung, was ihn jedoch nicht hinderte, mit seiner gewohnten
Vorbereitung und seinem bekannten Improvisationsvermögen die
Tarraschtruppe in Führung zu bringen. Nach einer Reihe von Remisen,
bei denen die von Peter Vavrak, Michael Fedorovsky, Georg Schmidt und
..... Volker Meier eher unspektakulär ausfielen, und Andreas Rupprecht
zum zweiten Mal in der Saison seinen großen Vorteil nicht in einen
vollen Punkt ummünzen konnte, erhöhte Christian Köpke mit einem
fantastischen Opferangriff zum bereits entscheidenden 2:0. Die Großmeisterin Elena Levushkina in den Reihen der Tarraschler
krönte die geschlossene Mannschaftsleistung nach hervorragender Endspielführung mit dem dritten
Schwarzsieg (vgl. Überschrift) an diesem - zumindest für Mannschaftsführer Christoph Eichler -
historischen Tag.
Entspannt kann man nun dem richtungweisenden Kampf gegen den mit zahlreichen Profis gespicktem
Aufstiegsfavoriten Nickelhütte Aue entgegensehen (Heimspiel am 29.11.09, 10.00 Uhr, Mensa des MTG,
Regerplatz 1). (ar)
Während man derzeit beim Tal-Memorial in Moskau nach 2 Runden noch auf die erste entschiedene aus 12
Partien wartet, erklären die tapferen Tarrasch-Recken dem Remistod den Krieg. Lange Kämpfe bis
spät in die Nacht prägen das Geschehen.
In der Meisterklasse marschiert Topfavorit Dirk Hennig wie erwartet vorneweg, gab aber - wohl um sich
bei der ersten Teilnahme nicht gleich völlig unbeliebt zu machen - ein Höflichkeitsremis gegen
Neuzugang Thomas Beckers ab. Ebenfalls einen hervorragenden Start verzeichnen Bernhard Derix (3,5/4) und
Walter Daurer (2,5/3). Rückkehrer Bernhard Hofbauer fightet mit drei unentschiedenen Partien verbissen
um den Titel des Remiskönigs.
Am anderen Ende der Tabelle muss Vize-Vorstand Alfred Schattmann leidvoll erfahren, wie wechselnd das
Schlachtenglück sein kann: Vor zwei Jahren mit 6/9 noch Vizemeister, gelang ihm bisher kein
Punktgewinn.
Im Hauptturnier herrscht noch dichtes Gedränge an der Spitze. Die Jugend mischt dabei in Gestalt
von Boris Medovy (3/4) und Artur Ermatov (2,5/3) kräftig mit. Ob sie Vorjahressieger Julian zur Lage
bald in die Meisterklasse folgen können? Bis Weihnachten stehen noch drei Runden an, dann wird man mehr
wissen.
Ergebnisse und Tabellen finden sich hier. (rk)
Nach einer kleinen Atempause bis Mitte November geht es im Turnierkalender Schlag auf Schlag :
Samstag, 21.11.: Münchner Schulschach-Meisterschaften
Samstag, 28.11.: Münchner Jugend-Schnellschachmeisterschaft
Samstag, 05.12.: Jugendlandesliga Süd, 2./3. Doppelrunde in Landau-Dingolfing
Samstag, 12.12.: Münchner Mannschaftsmeisterschaft U14 (4-er Teams, Schnellschach)
Samstag, 19.12.: Münchner Mannschaftsmeisterschaft U16 (4-er Teams, Schnellschach)
Für die Münchner Veranstaltungen liegen derzeit noch keine Ausschreibungen auf der Bezirkshomepage
vor. Diese gehen den betroffenen Spielern wie gewohnt zeitnah per Email durch Helge zu.
Am Jahresanfang 2010 finden dann vom 02. bis 05. Januar die Bezirkseinzelmeisterschaften in Haar statt
(Turnierpartien mit Mitschreibepflicht).
Am 25.10.2009 fand wie jedes Jahr die Münchener Blitzmannschaftsmeisterschaft in der Mensa der TUM
statt.
Wir traten an, um den Titel, den wir im Vorjahr gewannen, zu verteidigen. Unsere erste Mannschaft bestand aus
den Spielern: Michael Fedorovsky, Georg Schmidt, Dmitry Ter-Minasyan, Marco Otte. Waren wir mit dieser
Aufstellung stark genug, um oben mitzuspielen? Dies konnte erst nach der Anmeldung der anderen Mannschaften
beurteilt werden.
Nach Auflistung der teilnehmenden Mannschaften waren wir überrascht: Von den insgesamt 19 Mannschaften
war unsere erste Mannschaft mit mehr als 100 DWZ-Punkten im Durchschnitt die beste Mannschaft und damit
klarer Favorit für den Titel.
Vor der Mittagspause lief alles nach Plan. Es wurde kein einziger Mannschaftspunkt abgegeben und wir
führten die Tabelle souverän an. Nach der Mittagspause folgten zwei Unentschieden gegen
Unterhaching 1 und Ingolstadt. Der Abstand zu den nächsten Verfolgern schrumpfte bis auf 2 Punkte
zusammen. Als dann noch gegen die einzige Mannschaft von Bayern München verloren wurde, behielten wir
Platz 1 aufgrund der höheren Anzahl an Brettpunkten.
Aber in den letzten drei Runden war höchste Konzentration geboten und wir ließen unseren Gegnern
keine Chance. Die direkten Verfolger nahmen sich in den letzten Runden gegenseitig die Punkte weg. Somit
gewannen wir mit zwei Mannschaftspunkten Vorsprung.
Die Spieler Georg Schmidt und Marco Otte holten jeweils 15 von 18 möglichen Punkten und landeten in den
Top 5 der Einzelwertung.
Unsere zwei weiteren Mannschaften (Tarrasch 2 und Tarrasch 3) schlugen sich wacker. Tarrasch 2 (in der
Besetzung Paul Grünke, Rudolf Buchner, Walter Daurer und Julian zur Lage) erreichgte mit 19 :17
Mannschaftspunkten den 10. Platz und Tarrasch 3 (mit Rudi Lehner, Christoph Geißinger, Hazim Cehajic,
Alfred Schattmann und Jürgen Irlacher) landete auf Platz 17.
Nur die Schachklubs aus Sendling und Garching nahmen wie wir mit drei Teams teil.
Für die Teilnahme an der nächsten bayerischen Blitzmannschaftsmeisterschaft (28.03.2010) sind neben
Bayern München und Tarrasch München (jeweils Vorberechtigte) Garching und Sendling qualifiziert.
(mo)
Ergebnistabelle
Eine überraschend geringe Teilnehmerzahl sah das ansonsten tadellos ausgerichtete Jugendopen im Münchner Vorort. Wieder einmal prägten Licht und Schatten das Geschehen an den Brettern unserer 7 Teilnehmer. mehr (rk)
Sowohl Tarrasch I in der Landesliga (1-3 gegen Bayern, trotz 1 Mann mehr) als auch Tarrasch II (in der Bezirksliga gg. Schwabing und Vaterstetten II mit 0,5-3,5 bzw. 1-3) und Tarrasch III (1 Runde spielfrei nach einem Rückzug sowie eine 1-3-Niederlage gg. Höhenkirkchen 2) konnten zum Auftakt nicht punkten. Das lag zum einen an den durchweg stärker besetzten Gegnern, zum anderen an zahlreichen Absagen des Stammpersonals, teilweise erkältungsbedingt. Lichtblicke waren Alex Eichler und Maxi Gerl, die je eine Partie gewannen. mehr (rk)
Am Sonntag, den 18.10.2009 spielte die 2.Mannschaft parallel mit dem Wettkampf in der 2.Bundesliga Tarrasch I
gegen Leipzig-Gohlis. Die Spielstärke der beiden Teams war ausgeglichen, so dass ein spannender
Wettkampf erwartet wurde.
Zunächst konnte die Tarrasch`ler den Wettkampf bestimmen. Am Brett 6 kam es nach knapp 3 Stunden zu
einem kurzem taktischen Geplänkel, wonach Manfred Trescher Tarrasch gegen Stefan Herb in Führung
brachte. Gegen die Bildung eines Freibauern im Damenendspiel hatte Dirk Fehmer am Brett 7 keine Gegenwehr, so
dass Ilja Schwarzberg das Ergebnis auf 2:0 erhöhte. Unser Neuzugang Dmitry Ter-Minasyan, den wir
herzlich in unseren Reihen begrüßen, konnte am Brett 3 gegen Armin Wolf, seine Überlegenheit
dank seines Läuferpaares im Mittelspiel zum dritten Sieg demonstrieren. Bis zur 1.Zeitkontrolle kam es
am letzten Brett zwischen Gerhard Rasch und Manfred Rubke zum Unentschieden durch Zugwiederholung. Am Brett 2
konnten die Gäste durch Boris Grimberg gegen Elena Levushkina gewinnen, womit der Zwischenstand 3,5 :
1,5 lautete.
Bei drei laufenden und hart umkämpften Partien war weiterhin für Spannung gesorgt.
Christopher Wood spielte gegen Mikhail Tyomkyn am Brett 5 immer mit dem Rücken zur Wand. Aber mit
Raffinesse führte er seinen Gegner aufs Glatteis und sicherte ein hochwichtiges Remis. Am Spitzenbrett
opferte in Zeitnot Jan Juptner gegen Mikhail Umansky die Qualität. Aber sein Gegner konnte durch ein
Springeropfer die Drohung eliminieren und Dank eines starken Freibauern gewinnen.
Die Stellung die Marco Otte gegen Dr.Reinhold Schnelzer (Brett 4)aufs Brett zauberte, war ein Augenschmaus
für Taktiker. Er entschied sich für ein spektakuläres Damenopfer und hatte als sich die Nebel
lichteten ein leichtes materielles Übergewicht. Doch die gegnerische Dame blieb hartnäckig, so dass
es zur Punkteteilung kam. (mt)
Unsere Spitzenspieler |
Manfred Trescher an Brett 6 schoß das wichtige 1 : 0 für Tarrasch 2 |
Am Samstag starten unsere Jungs in der Jugend-Landesliga Süd in die neue Saison. Gegner ist Bayern I mit
einem Monster-DWZ-Schnitt und zwei aktuellen Bundesliga-Spielern (Jorczik, Graf).
Etwas leichter haben es Tarrasch II und Tarrasch III in den Münchner Jugendbezirksligen, die am Sonntag
die erste Doppelrunde absolvieren. Bereits eine Woche später findet das Rapid-Einzelturnier in
Höhenkirchen statt, das gut als Einstiegsturnier geeignet ist, aber auch den Erfahreneren hervorragende
Übungsmöglichkeit bietet. (rk) mehr
Am Sonntag, 18.10.2009, 10.00 Uhr, ging es los, das Abenteuer 2. Bundesliga Ost. Die Gäste aus Leipzig
rückten in stärkster Besetzung an (Nr. 1 - 8) und waren hochmotiviert als erste im Spiellokal der
MTG-Mensa, unsere bewährte Wettkampfarena am Regerplatz.
Die sehr junge Mannschaft von Gohlis Leipzig, u.a. verstärkt durch den 1.Vorsitzenden, wehrte sich auch
lange Zeit mit allen Kräften gegen unser favorisiertes Team.
Volker Meier auf Brett 8 schloß als Erster Frieden mit seinem Gegner, auch Andreas Rupprecht (Brett 2)
landete danach mit seiner jugendlichen Gegnerin im Remishafen, nachdem er allerdings in sehr guter Stellung
einen Gewinnzug ausgelassen hatte.
Auf Brett 3 konnte Michael Fedorovsky seine lange Zeit eher remisverdächtige Stellung letztlich zum Sieg
ausbauen, während auf Brett 1 unser Peter Vavrak den schwersten gegnerischen Brocken, nämlich FM
Roland Voigt (Elo 2423) zu verdauen hatte und dabei heftige Bauchschmerzen bekam.
Nachdem Petar auf Brett 5 sich mit seinem Leipziger Gegner Paul Doberitz auf Remis geeinigt hatte, stand es
nun 2,5 zu 2,5.
Dann aber kam der erlösende Doppelschlag: Georg Schmidt auf Brett 7
und Christian Köpke (Brett 4; siehe
Spielverlauf) fuhren jeweils den vollen Punkt ein, so daß damit der Mannschaftssieg schon mal mit 4,5 Punkten
gesichert war. Die letzte Partie von Christoph Singer hatte nun für den Mannschaftssieg nur noch
kosmetische Bedeutung. Christoph hatte lange Zeit sein etwas besser stehendes, aber sehr mühsames
Endspiel fortgeführt, solange unser Mannschaftssieg noch nicht 100%-ig feststand. Dann aber doch Remis
und damit 5 : 3 Endstand für Tarrasch-1945 1.
Herzliche Gratulation an alle unsere Spitzenspieler für diesen erfolgreichen Auftakt.
Die erste Hürde wurde also erfolgreich genommen, aber alle sind sich einig, daß die nächsten
Aufgaben (am 15.11. auswärts gegen Passau, am 29.11. Heimspiel gegen Aue, und dann am 13.12.
auswärts gegen Plauen) wesentlich schwerer sein werden. Passau 1 (mit 3 Tschechen und 5 Ösis) wird
sich mit Händen und Füßen gegen einen "0:4-Fehlstart" wehren.
Und dann kommt Nickelhütte Aue mit möglicherweise 4 Großmeistern und 4 IM. Das wird ein ganz
heißer Tanz werden, und erst dann wird sich zeigen, wo wir in der Liga wirklich stehen.
Aber zunächst darf erst mal richtig gefeiert werden.(rb)
Petar Panteleev, Christoph Singer, Georg Schmidt, Volker Meier (vlnr) |
Peter Vavrak (ganz links) Andreas Rupprecht (ganz rechts) Mitte: Christian Köpke,Michael
Fedorovsky und Andreas Rupprecht |
Der Jugend-Kalender der Saison 09/10 ist da. Neben den "großen" offiziellen Veranstaltungen liegt der Schwerpunkt auf Schnellturnieren, die für den Einstieg in die Turnierpraxis besonders geeignet sind. (rk) Mehr Info & Kalender
Sowohl unsere 1.Mannschaft (2.BL Ost, gegen Gohlis Leipzig) als auch unsere 2.Mannschaft (LL Süd, gegen
Haunstetten) starten mit Heimspielen in die neue Saison 09/10 (1.Runde von insgesamt 9). Die Gegner sind
sicherlich ebenbürtig und nicht leicht zu schlagen.
Die ersten Spiele sind psychologisch wichtig, um Ruhe und Sicherheit in die Mannschaften zu bringen. Man
sollte die Auftaktspiele nach Möglichkeit zumindest nicht verlieren, aber das sagen sich die
gegnerischen Mannschaften natürlich auch.
Es wäre schön, wenn sich möglichst viele Schachfreunde (Vereinsmitglieder) am Sonntag als
Zuschauer in der Kantine des MTG (Maria-Theresia-Gymnasium) einfinden würden, um unsere Mannschaften
moralisch zu unterstützen. Das Wettkampf-Lokal ist mit der Tramlinie 15 und 25 (Haltestelle Regerplatz)
gut zu erreichen, oder vom Rosenheimerplatz aus (S-Bahn-Haltestelle) zu Fuß ca. 10 Minuten
(Franziskanerstraße). (rb)
13 Tarrasch-Spieler nahmen am stark besetzten A-Open des OIS 2009 teil. Unter den 103 Teilnehmer befanden
sich 15 Titelträger, darunter IM Stefan Bromberger und IM Andreas Schenk (beide mit Elo über
2500).
Klarer und verdienter Sieger des OIS wurde IM Alexander Wohl (SK Weilheim) mit 7,5 Punkten aus 9 Partien.
Unsere Spitzenspieler schlugen sich in diesem Klassefeld hervorragend: IM Michael Fedorovsky erreichte den
5.Platz (6,5 Punkte), FM Christian Köpke wurde Siebter (6,5), FM Christoph Singer Elfter (6,0) und WGM
Elena Levushkina (6,0) Dreizehnte. Christoph und Elena verpaßten die Preisränge (1.-10. Platz) nur
knapp.
Der Vorjahressieger FM Andrey Terekhov (FC Bayern München) erreichte nur den 23. Platz. Auch sein
Vereinskamerad IM Thomas Reich (22. Platz) hatte sich wohl mehr erhofft, verlor aber seine Partien gegen
Elena und in der letzten Runde auch gegen Christian.
Ebenfalls hervorragende Plätze erreichten die "Tarrasch-Spieler" im OIS- B-Turnier, an dem 102 Spieler
teilnahmen, davon 9 vom SK Tarrasch-1945.
Unser Hazim Cehajic erreichte den tollen zweiten Platz. Erster wurde hier Wolf Preßler vom SC Ammersee.
Großartige Plätze auch für Thomas Wallendik (8.) und für Horst Hradetzky (10.), sie
kamen beide noch in die Preisränge (Platz 1-10).
Glückwunsch und Anerkennung an alle unsere Preisträger und Teilnehmer, die damit auch den SK
Tarrasch-1945 München super vertreten haben.(rb)
A-Open: Guido, Mischa, Elena (vlnr), hinten Christian: man spürt förmlich, wie die grauen
Zellen arbeiten |
B-Open: Die drei Tarrasch-Preiträger: Hazim, Thomas und Horst (vlnr) |
Drei Sieger und eine Siegerin: Schorsch, Mischa, Elena und Christoph, plus Funktionär Rudi (vlnr)
Am 27.09.2009 wurde in Unterhaching die Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft der Landesliga Süd
ausgetragen (7 Runden, pro Partie und Spieler 25 Min). Sie endete mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg
unserer Vierer-Mannschaft (IM Michael Fedorovsky, FM Georg Schmidt, FM Christoph Eichler, WGM Elena
Levushkina).
Vorentscheidend war die 2. Runde, in der der Hauptkonkurrent FC Bayern München (mit FM Thomas Lentrodt
an der Spitze) mit 2,5 : 1,5 Punkten niedergerungen werden konnte. Dieser Zwei-Punktevorsprung blieb bis zur
letzten Runde, in der sich unsere Mannschaft mit einem 2 : 2 gegen SC Sendling begnügen konnte, um den
1. Platz zu sichern (13 : 1 Mannschaftspunkte, 19 Brettpunkte).
Auf den 2. Platz kam die Mannschaft vom FC Bayern München (11 : 3 und 17,5 Brettpunkte) vor SC Garching
2 (9 : 5) und SK Kriegshaber (8 : 6).
Herausragend an diesem (Wahl-) Sonntag und damit Stütze der Mannschaft: WGM Elena Levushkina, die an
Brett 4 sagenhafte 6,5 Punkte aus 7 Partien einfahren konnte.
Neben dem Preisgeld, das anschließend im nahegelegenen Asien-Restaurant Ho "verspeist" wurde, konnten
die Tarrasch-Spitzenspieler noch einen hübschen Sieger-Pokal mit nach Hause nehmen (siehe das
Siegerfoto).
Im nächsten Jahr (2010) sollten wir dann doch in der Schnellschach-Oberliga antreten, wo die Konkurrenz
noch härter sein dürfte.(rb)
Hohe Beteiligung sowohl in der Meisterklasse (20 Spieler) als auch im Hauptturnier (39 Spieler); beide
Klassen können infolge verbesserten Raumangebots gleichzeitig bequem spielen..
Sehr erfreulich: IM Dirk Hennig (Elo 2409) bereichert durch seine Teilnahme die Meisterklasse ganz erheblich.
Der "Löwe" wagt s ich in die Höhle von 19 "hungrigen Wölfen". den Angriff des ersten
Rudeltiers (1.Runde Dr.Lehner) konnte Dirk noch abwehren, aber weitere acht gefährliche Wölfe
werden sich noch auf Dirk stürzen.
Am Freitag, 02.10.2009, gehts weiter mit der 2.Runde. Danach folgen zwei Nachholtermine (09.10.
und16.10.).
Die Klubmeisterschaft soll am 12.02.2010 mit der 9.Runde abgeschlossen sein (kein Nachspielen der
9.Runde).(rb)
![]() Tarrasch-Urgesteine im Smalltalk vor der 1.Runde: Max Schönbauer, Walter Daurer und Hazim Cehajic; am Computer Ludwig Karl, Turnierleiter, der Drucker spukt gerade die Auslosung der 1.Runde aus |
Jung gegen Junggeblieben: Siegbert Hildenbrand gegen Boris Medovy und Artur Ermatov gegen Albrecht Neiss unmittelbar vor Beginn der 1.Runde, am Schluß hatten die Jungen (Artur und Boris) die Nase vorn. |
Durch seinen internationalen Flair mit Jugendlichen aus sieben Ländern (u.a. Ungarn und Slowenien) bildet dieses Turnier, das über zwei Tage ausgetragen wird, einen ersten Saisonhöhepunkt. Licht und Schatten, so könnte man die Bilanz wohl am treffendsten umschreiben. mehr (rk)
Die bisherigen "Funktionäre" Spielleiter Marco Otte, Schriftführer Enrico Koch, Jugendleiter Helge
Uhlmann und Schachwart Rudi Lehner wurden in ihrem jeweiligen Amt für weitere zwei Jahre
bestätigt.
Zuvor hatten die Vorstandsmitglieder sowie die übrigen Vereinsausschußmitglieder über die
abgelaufene Saison 08/09 Bericht erstattet. Das erfolgreiche Abschneiden unserer 1. und 2. Mannschaft, aber
auch aller anderen Mannschaften, inkl. der Jugendmannschaften, wurde zurecht hervorgehoben.
Der Haushalt 08/09 konnte trotz der Mehrbelastung durch die 2.Bundesliga infolge erheblichen
Spendenaufkommens ausgeglichen gestaltet werden.
Außerdem nahm der 1.Vorsitzende die Siegerehrung und Preisverleihung für die Klubturniere 08/09
vor (Klubmeisterschaft und Klubblitzmeisterschaft). Nochmals herzlichen Glückwunsch an alle
Preisträger.
Der Vorstand warb auch um personelle Unterstützung des Jugendleiters bei seiner zeitintensiven und
verantwortungsvollen Jugendarbeit, da die Anzahl unserer jugendlichen Mitglieder gestiegen ist. Interessenten
mögen sich bitte beim 1.Vorsitzenden oder direkt beim Jugendleiter Helge Uhlmann melden.
Der Antrag des Jugendleiters, den Mitgliedsbeitrag für Jugendliche von 36,- auf 48,- EUR zu
erhöhen, wurde zwar abgelehnt, jedoch soll das Thema Beitragserhöhung - nach entsprechender
Vorbereitung - auf der nächsten Mitgliederversammlung (2010) wieder auf die Tagesordnung kommen.(rb)
![]() Die Mitglieder |
Die Funktionäre Fotos: Georg Kempa |
Um den Jüngeren gleich am Beginn der Saison Spielpraxis zu vermitteln, wurde noch in den Ferien die Vereinsmeisterschaft U14 bzw. U12 ausgespielt. Am Ende stand eine ordentliche Beteiligung, ein erwarteter und ein überraschender Sieger. Danke an Alfred Schattmann, der uns bei Auf- und Abbau half, und den Vorstand, der für Pokale etwas Geld locker machte und damit für strahlende Gesicher bei den Kindern sorgte. mehr (rk)

Foto Georg Kempa;
Die erstmals ausgetragene Klubmeisterschaft im Schnellschach (7 Runden Schweizer System, pro Partie und
Spieler 15 Min) fand großen Anklang. Mit 38 Teilnehmern, darunter einige Gäste, war die
Veranstaltung am 11.09.2009 im ASZ überraschend gut besucht. Sicherlich wollten viele Spieler die
Gelegenheit nutzen, um sich für die neue Saison 09/10 einzuspielen, die ja am 25.09.2009 mit der ersten
Runde der Klubmeisterschaft so richtig beginnt. Erfreulich, daß sich auch etliche Spieler der 1. und 2.
Mannschaft an diesem Turnier beteiligt haben, so z.B. IM Michael Fedorovsky und FM
Georg Schmidt (unser allseits gefürchteter Blitz- und Schnellschach-Spezialist), sowie Manfred Trescher
und FM Chris Wood, um nur einige zu nennen.
Das dicht gedrängte Spitzenfeld sorgte für große Spannung bis in die letzte Runde. Hier
konnte Schorsch mit einem Remis gegen Thomas Beckers seinen knappen Vorsprung verteidigen, der Sieg des
Zweitplazierten FM Rudolf Buchner gegen Manfred Trescher reichte nicht mehr aus, das Foto-Finisch
(Buchholzsumme) gab den Ausschlag für Schorsch - ein knapper, aber verdienter Turniersieg.
Große Über"rasch"ung durch Gerhard Rasch: er wurde Dritter, ebenfalls mit 5,5 Punkten, wie Schmidt
und Buchner.
Da FM Georg Schmidt als Erster Sieger logischerweise auch bester Tarraschspieler war, erhielt er
zusätzlich zu seinem Geldpreis auch noch den Pokal "Klubmeister 2009 im Schnellschach"
überreicht.
Die Gewinner der Ratingpreise:
DWZ < 2000: Thomas Beckers
DWZ < 1800: Reinhard Klein
DWZ < 1600: Mohamad Kamiran
Den Jugendpreis gewann Nachwuchstalent Arthur Ermatov, welcher sich allmählich zum erfolgreichen
Preisgeldjäger entwickelt. An dieser Stelle noch herzlichen Dank an alle Spieler für Ihre Teilnahme
und für den sportlichen und fairen Verlauf des Turniers (rb)
Die Offene Schnellschach Klubmeisterschaft 2009 finden am 11.9.09 in unserem ASZ Spiellokal statt. Gespielt werden 7 Runden Schweizer System mit 15min Bedenkzeit. Anmeldeschluss 19:15h, Beginn 19:30h, Startgeld: €5.-, Mitglieder: €3.-, Jugendliche ab Jg. 1991 frei. Der Sieger (bester Klubspieler) erhält einen Pokal; Preise €50.-/30.-/20.-, Ratingpreise DWZ 2000/1800/1600 jeweils €20.-; ein Jugendpreis (ab Jg. 1991) €20.-
Ruppi in voller Aktion bei der Partie (Analyse) gegen GM Karpatchev - wo ist eigentlich die schwarze Dame von GM Karpatchev?
Foto >ba<
Volle Hütte im ASZ beim Demo-Abend vom 04.09.2009 mit FM Andreas Rupprecht ("Ruppi"), Elo 2407.
Über 30 Mitglieder und dazu noch etliche Gäste wollten sich dieses Event nicht entgehen lassen:
Ruppi demonstrierte drei seiner schönsten Bundesligapartien (2.BL Süd Saison 2008/09) und griff
dabei tief in seine Eröffnungs- und Taktikkiste. Staunend erlebten die Zuschauer, wie Ruppi den
russischen GM Aleksandr Karpatchev (Elo 2507, Bad Mergentheim)
glatt an die Wand spielte. Dieser Schachabend war gleichzeitig Schachunterricht in "Spanisch" und
"Aljechin-Verteidigung". Alle waren sich am Schluß einig: derartige Events sollten wieder stattfinden.
(rb)
14 Spieler, darunter etliche Bezirks- und A-Klassen-Spieler wie Herbert Niedergesäß (SC Haar, DWZ
1868), Alfred Schattmann, Bernhard Bombe und Florian Ingerl (Jungstar vom SC Gröbenzell, DWZ 1960)
hatten sich trotz Biergartenwetter im ASZ eingefunden, um einem leibhaftigen IM ein Bein zu
stellen.
Aber Dirk ging sehr konzentriert zu Werke, ließ auch das Erfrischungsgetränk (ein kühles
Helles) unbeachtet und hatte nach vier Stunden hartem Kampf (kein Remis, alle Partien wurden
ausgekämpft) seinen 12:2 Gesamtsieg unter Dach und Fach. Nur zweimal mußte Dirk seinem Gegner die
Hand reichen, nämlich unserem Neumitglied Waldemar Awakowicz und unserem Schachwart Rudi Lehner, der
immer wieder für eine Überraschung gut ist. Großzügige Geste von IM Dirk Hennig: zu
Beginn des Wettkampfes überließ er es seinen Gegnern die Farbe zu wählen, worauf einige die
Bretter umdrehten und mit Weiß spielten. (rb)
Achtung wichtiger Terminhinweis:
Am Freitag, 04.09.2009, 20.00 Uhr: "Demo-Abend" mit unserem Spitzenspieler Andreas Rupprecht (ELO 2407)
Am Freitag, 11.09.2009, 19.15 Uhr: Offene Klubmeisterschaft im Schnellschach"
was soll denn der merkwürdige Zug hm, gar nicht mal so schlecht so ein Mist, was soll ich blos machen Foto: Helmuth Bally
Die neue Saison beginnt, wie schon angekündigt, am 18.09.2008 mit der Jahreshauptversammlung im ASZ am Kolumbusplatz um 19:30 Uhr. Die Klubmeisterschaft beginnt eine Woche später am Freitag den 25. September. Da wir einen weiteren Raum im ASZ dazugemietet haben, finden Meisterturnier und Hauptturnier an den selben Terminen statt. Zur Ausschreibung der Klubmeisterschaft geht es hier. (rhu)
Mit einem eindeutigem 9 : 6 Gesamtsieg für Schorsch endete am 14.08.09 nach fast vierstündigem
harten Kampf der stark besetzte Simultan-Wettkampf an 15 Brettern im ASZ. Schorsch mußte lediglich an
fünf Brettern die Segel streichen, u.a. gegen Helmut Weichert, Walter Daurer und Christoph
Geißinger. 2 Partien endeten remis (gegen Thomas Beckers und Franco Romano). Die Gegner von Schorsch
waren z.T. hochkarätig, Helmut Weichert (DWZ 2255), Walter Daurer und Thomas Beckers haben bereits
Landesliga-Erfahrung. Etwas überraschend dagegen der Sieg von Youngster Paul Linshits aus dem
Tarrasch-Jugendstall. Das wird dem Paul zusätzlich Motivation geben.
Resümee:
Teilnehmer, Veranstalter und unser "Schachmatador Schorsch" waren hochzufrieden mit dem spannenden und rundum
gelungenen Simultan-Abend.
Übrigens:
am Freitag, 28.08.09, 20.00 Uhr, findet ein weitere Simultan-Wettkampf im ASZ statt, diesmal mit IM Dirk
Hennig (ELO 2399), bitte Termin vormerken, Gäste willkommen.(rb)
Dr. Ferdinand Unzicker mit den beiden Siegern Manfred Herich und Rudi Buchner
Manfred Herich gewinnt Tarrasch-Sommerpokalturnier 2009
Sieger des 22. Offenen Tarrasch-Sommerturniers um den Wolfgang-Unzicker-Pokal 2009 wurde - zum zweiten Mal nach 2007 - Manfred Herich (FC Bayern). Ihm genügte in der 7. und letzten Runde am 31.07. ein Remis gegen den Tarrasch-Spieler FM Rudi Buchner, welcher den 2. Platz erreichte und deshalb als bester Tarrasch-Spieler den Wanderpokal empfangen durfte. FM Robert Vogel (SGem Pang Rosenheim) konnte in der letzten Runde in einer spannenenden Kampfpartie gegen Mitkonkurrent Daniel Krklec (MSA Zugzwang) noch einen vollen Punkt einfahren und erreichte damit ebenfalls wie Herich und Buchner 6 Punkte, hatte jedoch die etwas schlechtere Wertung und wurde Dritter. Große und positive Überraschung durch Guido Guggenberger (SK Tarrasch-1945). Er besiegte in der letzten Runde den Turniermitfavoriten Ulrich Kindtner (DWZ 2296) und wurde mit 5,5 Punkten durch die bessere Wertung Vierter des Turniers.
Der Termin für die Ordentliche Mitgliederversammlung 2009 wurde auf Freitag, den 18.9.2009 festgelegt. Eine persönliche Einladung folgt. Anträge können bis Ende Juli beim Vorstand schriftlich eingereicht werden.
Die Termine für August und September sind jetzt aktualisiert. Als besondere Highlights finden zwei Simultantveranstaltungen am 14.8.09 und 28.8.09 statt. Die 1. Runde der Klubmeisterschaft (Meisterturnier und Hauptturnier) findet am 25.9.09 statt. Weitere Informationen finden Sie bei den Terminen.
Sieger und Gewinner des SPARDA-Bank-Pokals 2009 am Sonntag, 21.06.2009, wurde FM Georg Schmidt (SK
Tarrasch-1945 München) mit 7,5 Punkten aus 9 Partien. Gespielt wurden 9 Runden Schnellschach a 15 Min.
pro Spieler. "Unser Schorsch" setzte sich letztlich klar gegen starke Konkurrenz durch (z.B. IM Belezky, IM
Reich, IM Fedorovsky etc., insgesamt waren 44 Teilnehmer am Start).
Herzlichen Glückwunsch an unseren Spitzenspieler FM Georg Schmidt!
Gratulation auch an Walter Daurer (SK Tarrasch-1945 München). Er gewann den Ratingpreis DWZ <2000.
(rb)
IM Michael Fedorovsky wurde mit deutlichem Vorsprung (147 Punkte) Klub-Blitzmeister 2009. Er gewann die
beiden ersten Blitzturniere (von insgesamt vier, die besten drei wurden gewertet), und konnte sich im vierten
Blitzturnier mit dem 4. Platz begnügen. Der Vorjahressieger Marco Otte wurde zusammen mit FM Georg
Schmidt geteilter Zweiter (143 Punkte) und damit beide (inoffizieller) Klub-Blitzvizemeister 2009. Vierte
wurde WGM Elena Levushkina mit 141 Punkten. Positive Überraschung durch Julian zur Lage (DWZ 1894 und
Jg. 1989): er wurde Fünfter (136 Punkte) und erhält den Ratingpreis DWZ < 2000. Leider muß
er auf den Jugendpreis (Jg. 1989 und jünger) verzichten, da nur ein Preis pro Teilnehmer vergeben wird.
Den Jugendpreis erhält deshalb unser Jungmeister (U 16) Arthur Ermatov. Die weiteren Ratingpreise: Arne
Kung (DWZ <1800), und (geteilt) Simon Otto /Adi Kellner (DWZ <1600)
Herzlichen Glückwunsch an den neuen Klub-Blitzmeister und an alle Preisträger! (rb)
Gelungener Start des 22. Offenen Tarrasch-Sommerturniers. Mit über 80 Teilnehmern hat - nach
1-jähriger Pause - am 19.06.2009 mit der 1. Runde das 22. Offene Tarrasch-Sommerturnier im neuen
Spiellokal des SK Tarrasch-1945 München - im ASZ Untergiesing, Kolumbusstr. 33 (Haltestelle U1/U2
Kolumbusplatz) - begonnen. Die hohe Teilnehmerzahl, trotz neuer Spiellokal-Situation und trotz etwas
schwieriger Parkplatz-Lage, hat die Veranstalter positiv überrascht. Erfreulich wieder die gesunde
Mischung der Teilnehmer: vom Meisterspieler (DWZ 2296) über alle Spielklassen hinweg bis zum
jugendlichen Tarrasch-Nachwuchstalent ist alles vertreten. Das Turnier geht über 7 Runden Schweizer
System (Turnierpartien) und findet jeden Freitag statt (ab 19.30 Uhr) bis 31.07.2009
(letzte Runde und Siegerehrung). Zuschauer sind jederzeit willkommen. (rb)
Hier der Link zur Steuerdatei ,
wo alle Informationen wie Teilnehmer, Ergebnisse, Auslosungen usw. zu erfahren sind. Zur Steuerdatei
gelangt man auch, wenn man auf das Unzicker-Logo in der linken Spalte klickt.
Michael Fedorovsky -
frisch gekürter IM und
Spitzenspieler beim
SC Tarrasch
Unser Spitzenspieler zeigt uns am 12.6.09, ab 20h unter anderem seine Glanzpartie aus der 2. Bundesliga Süd gegen den bulgarischen Großmeister Todorov an der Demonstrationstafel. Wir hoffen auf reges Interesse und zahlreiche Teilnahme - auch Gäste sind willkommen. (rhu)
Nachdem das beliebte Offenen Sommerturnier um den Wolfgang-Unzicker-Pokal letztes Jahr leider ausfallen
musste, lädt der Schachklub Tarrasch-1945 dieses Jahr wieder zur 22. Neuauflage des Turniers ein. Es
sind alle Spieler - egal welcher Spielstärke - herzlich willkommen! Gespielt werden wie üblich
sieben Runden Schweizer System. Die Bedenkzeit beträgt in Anlehnung an die Münchner
Mannschaftsmeisterschaft 1 Stunde plus 45 Minuten für die ersten 40 Züge plus 30 Minuten für
den Rest. Das Startgeld beträgt für Gäste 12 Euro, für Mitglieder und externe Jugendliche
(bis Jahrgang 1989) 8 Euro und für jugendliche Mitglieder 4 Euro. Titelträger sind wie immer frei.
Anmeldung und gleichzeitig erste Runde sind am Freitag, 19.06.2009 im neuen Tarrasch-Spiellokal am
Kolumbusplatz (U-Bahnhof). Eine Voranmeldung durch Überweisung des Startgeldes ist
möglich.
Nähere Informationen zum Turnier 2009 sind der Ausschreibung zu entnehmen. Die Ergebnisse des letzten
Turniers im Jahr 2007 sind hier nachzulesen. Die
Turnierleitung freut sich auch 2009 wieder auf ein - im schachlichen Sinne - hitziges Turnier! (rhu)
Er kann es noch: Als Gastspieler erkämpfte sich
Horst Sinnwell (li.)., Mitte der Neunziger Tarrasch-Spielleiter,
einen schönen 4. Platz. Sinnwell spielt mittlerweile für die
SF Kirchhellen in NRW; hier wird er
begrüßt von Alfred
Schattmann, dem 2. Vorsitzenden des SK Tarrasch-1945
22 Teilnehmer saßen beim 1. Turnier der Blitz-Klubmeisterschaft am vergangenen Freitag (15. Mai) schon spielbereit an ihren Brettern, als noch zwei Nachzügler eintrudelten. Während "gewöhnliche Sterbliche" bis zur zweiten Runde warten müssen, bevor sie ins Turnier einsteigen können, wurde für diese Nachzügler eine Ausnahme gemacht - schließlich handelte es sich bei einem der beiden um Mischa Fedorovsky, den Blitz-Klubmeister der Jahre 2002, 2003 und 2007 ... Die erste Runde wurde also neu ausgelost, und das Turnier konnte beginnen. Für die Kulanz der Turnierleitung bedankte sich Sportkamerad Fedorovsky auf eigene Weise: Nach der 11. und letzten Runde (nach Schweizer System) hatte er sich 8½ Punkte und den Turniersieg erspielt. Sein Vorsprung auf den punktgleichen Zweitplatzierten, FM Christian Köpke, war allerdings hauchdünn; nur die Feinwertung (70:68 Buchholz-Punkte) trennte beide Spieler. Auf den Punkt für seinen Erstrunden-Sieg hätte Fedorovsky also nicht verzichten können ... Den dritten Platz belegte mit einem halben Punkt Rückstand Titelverteidiger Marco Otte, was für einen "standesgemäßen" Zieleinlauf sorgte: Die "Medaillenränge" wurden unter dem amtierenden sowie zwei ehemaligen Blitz-Klubmeistern aufgeteilt. Den Ratingpreis für den bestplatzierten Spieler mit einer Wertungszahl unter 1900 sicherte sich der soeben der Schachjugend entwachsene Julian zur Lage, der sich (u.a. mit Remisen gegen FM Georg Schmidt, Mischa Fedorovsky und Thomas Wyrwich, den Blitz-Klubmeister 2006) den 6. Platz erspielte. Als Belohnung für diese feine Turnierleistung durfte auch er sich einen Sachpreis aussuchen; seine Wahl fiel auf "Viva la vida", das aktuelle Album der Gruppe Coldplay. Zum Endstand und zur Fortschrittstabelle des 1. Turniers der Blitz-Klubmeisterschaft (mo)
"Fünf Minuten, und keine Sekunde mehr!" Unter dieses Motto hat der SK Tarrasch-1945 München auch
heuer wieder seine Blitz-Klubmeisterschaft gestellt. Vier Turniere lang hat jedes Tarrasch-Mitglied
Gelegenheit zu beweisen, dass es der beste "Blitzer" des Vereins ist. Wie gehabt, wird der Spieler/die
Spielerin mit der besten Gesamtwertung zum "Blitz-Klubmeister" gekürt. Das erste Turnier findet statt am
Freitag, dem 15 Mai; danach geht's weiter im Wochentakt mit den Terminen vom 22. Mai, 29. Mai und 5. Juni.
Beibehalten wurde die Streichwertung: Spielern, die an allen vier Turnieren teilgenommen haben, wird die
schlechteste Turnierleistung gestrichen. Gewertet werden also maximal drei Turniere, wodurch nicht schon von
vornherein aus dem (Gesamtwertungs-)Rennen ist, wer eines der vier Turniere auslassen musste.
Zu den Favoriten auf die Blitzkrone zählt sicherlich wieder Titelverteidiger Marco Otte. Hoch gewettet
werden mit Schorsch Schmidt, Petar Panteelev und Mischa Fedorovsky aber auch die anderen drei Mitglieder der
Tarrasch-Mannschaft, die im November Münchner Blitz-Mannschaftsmeister wurde ... Weitere Vorschläge
finden sich in der Turnierausschreibung, welche
neben Angaben zu Modus und Preisen auch eine kleine Liste der bisherigen Sieger enthält. Apropos
bisherige Sieger - unser Blitz-Klubmeister von 2001 verdient sich mittlerweile ein Zubrot als Model ...
Glauben Sie jetzt nicht? Dann
schauen Sie doch selber! (mr)
Vor der letzten Runde war der Kampf gegen den Abstieg noch spannend. Fünf Mannschaften waren potentiell abstiegsgefährdet, wobei Tarrasch von diesen die besten Karten hatte. So hieß die Aufgabe in der letzten Runde mit einem 4:4 den Klassenerhalt sicherzustellen.
Unsere Gegner waren grösstenteils friedlich eingestellt. So bekam unser Mannschaftsführer Marco Otte an 8 bereits nach einer halben Stunde ein Remisangebot. Marco setzte seine Partie fort und konnte sie noch vor der Zeitkontrolle zum Gewinn führen. Damit wurde er mit 6,5 aus 9 zum Topscorer der Mannschaft. Petar Panteleev konnte mit den schwarzen Steinen seinen Gegner schnell neutralisieren, aber auch die schwarze Stellung gab nicht mehr viel her. So wurde hier der Punkt geteilt. Elena Levushkina musste am Brett 5. dem gegnerischen Königsangriff wiederstehen. Kurz vor der Zeitkontrolle hatte sie eine taktische Abwicklung abgelehnt, die zu einer vorteilhaften Stellung geführt hätte und musste nur wenige Züge danach die Partie aufgeben. Wärenddessen konnte Andreas Rupprecht am 2.Brett seinen Gegner zurückdrängen und ihm einen Bauern abnehmen. Nach dem Damentausch war die Partie schnell gewonnen.
Somit stand es 2,5:1,5 kurz vor der Zeitkontrolle. Und hier wurde es wieder mal richtig spannend.
Mischa konnte seine Stellung mit zwei Bauern für eine Figur gegen den Großmeister Dimitri Bunzmann nicht halten. Dies war seine erste (und auch die letzte) Niederlage in dieser Saison. Mit dem 50-prozentigen Ergebnis holte er seine dritte IM-Norm. Gratulation dazu.
Nun wieder zum Kampf. Georg Schmidts Stellung sah vielversprechend aus, doch nach einem Einsteller musste er einen Bauern abgeben. Dennoch wurde dieser Verlust durch die geschwächten Felder um den weissen König herum kompensiert. Durch die dreifache Stellungswiederholung wurde auch hier der Punkt geteilt. Christian Köpke konnte seine Zeitnot (2 Minuten für 10 Züge!) überstehen und kam mit einem Mehrbauern ins Doppelturmendspiel. Christian unternahm noch einige Gewinnversuche, wollte aber den Bogen nicht überspannen. So entstand am Schluss ein theoretisch remises Bauernendspiel. Volker Meier dagegen hatte einen Minusbauern und einen offenen König. Seine größte Hoffnung war das Dauerschach. Sein Gegner stellte eine scheinbar unabwendbare Mattdrohung auf, doch das Damenschach hatte er nicht erwartet. Er versuchte noch, der Dauerverfolgung zu entkommen, musste aber kurze Zeit später ins Remis einwilligen.
Damit war das angestrebte 4:4 erreicht und der Klassenerhalt sichergestellt. Mit dem Abschluss unserer ersten 2. Bundesligasaison auf dem angestrebten 6. Platz können wir sicher zufrieden sein. (el)
Spielt gut, kämpft gut, auch
bei dicker Luft: Mit 5½
aus 7 hat es Manfred Trescher
(hier beim Wettkampf gegen
Siemens) auf Platz 6 der Liste
der besten Regionalliga-
Spieler dieser Saison gebracht
Eine schwere Aufgabe erwartete Tarrasch II im letzten Wettkampf der Regionalliga-Saison am Sonntag, dem 29. März: Den Konkurrenten Kriegshaber im Nacken, musste beim schweren Auswärtsspiel in Türkheim unbedingt ein Sieg her, um den Staffelsieg zu erringen und direkt in die Landesliga Süd aufzusteigen. In einem heißen, stickigen Kellerraum entwickelte sich bald eine reine Nervenschlacht, an deren Ende - beim Zwischenstand von 3:3 und nur noch zwei laufenden Partien - sogar eine Niederlage drohte ... In allerletzter Minute jedoch erkämpften Alexander Haritonov und Rudi Buchner nicht mehr für möglich gehaltene, weitere 1½ Brettpunkte zu einem glücklichen 4½ : 3½-Gesamtsieg für Tarrasch und machten den Aufstieg perfekt (zum Spielbericht von Alexander Haritonov).
Trotz eines zeitgleichen 7:1-Kantersiegs gegen Klosterlechfeld muss sich Kriegshaber also mit dem zweiten
Platz der Abschlusstabelle begnügen, bekommt aber unverhofft noch eine zweite Aufstiegschance: Nachdem
nämlich alle vier bayerischen Zweitligisten die Klasse gehalten haben (Bindlach-Aktionär, Passau
und Forchheim in der Staffel "Ost" der 2. Bundesliga, Tarrasch-1945 I in der Staffel "Süd"), demzufolge
auch keine Mannschaften in die bayerische Oberliga absteigen, sind dort zur nächsten Saison gleich vier
Plätze frei. Um diese Plätze zu besetzen, wird laut Turnierordnung des Bayerischen Schachbundes die
Anzahl der Aufsteiger aus den beiden Landesliga-Staffeln "Nord" und "Süd" von zwei auf vier erhöht;
neben den beiden Erstplatzierten steigen auch die beiden Zweitplatzierten auf (Noris-Tarrasch Nürnberg
II im Norden, Dillingen im Süden). Durch die "Beförderung" von Dillingen wiederum ist in der
Landesliga Süd ein Platz frei geworden, über dessen Besetzung nun ein Stichkampf zwischen
Kriegshaber und Gräfelfing entscheiden soll, die in den - die Landesliga Süd tragenden -
Regionalliga-Staffeln "Süd-West" und "Süd-Ost" jeweils den 2. Platz belegt haben ... Der Termin
für diesen Stichkampf ist der 10. Mai; bis dahin tragen also die auf der BSB-Website
veröffentlichten (pdf-)Dokumente
"Ligaergebnis
(Auf-und Abstieg) 2009" sowie
"Voraussichtliche
Zusammensetzung Bayerische Ligen 2009_2010" das Attribut "vorläufig". (sg/mr)
Gediegene Turnieratmosphäre im Erich-Schott-Centrum
in Mainz: Tarrasch I hat sich schon eingefunden, die
Mainzer Spieler lassen noch auf sich warten
Die achte Runde der 2. Bundesliga Süd führte Tarrasch I am 15. März nach Mainz, zum Werksklub
der SCHOTT AG (international tätiger Hersteller von
Spezialglas). Beim Wettkampf, der kurzfristig vom Vereinsheim des TSV Schott Mainz ins feine
Erich-Schott-Centrum auf dem Werksgelände des Unternehmens verlegt worden war, musste Tarrasch auf seine
Stammkräfte Andreas Rupprecht, Volker Meier und Christian Köpke verzichten. Für sie waren
Christoph Eichler, Jan Juptner und Alexander Haritonov ins Aufgebot gerutscht, wobei die beiden
letztgenannten ihr Debüt in der 2. deutschen Bundesliga gaben.
Die erste Entscheidung fiel am Spitzenbrett, wo Mischa Fedorovsky Mainz' lettischen GM Zigurds Lanka (Elo
2475) mit einem sicheren 19-Züge-Remis neutralisierte. Nach Brettsiegen von Christoph Eichler, Georg
Schmidt (sein erster voller Punkt in dieser Saison) und Alexander Haritonov lag Tarrasch kurz nach der ersten
Zeitkontrolle sogar mit 3½ : ½ in Führung. Ähnlich wie beim Regionalliga-Wettkampf
von Tarrasch II am selben Tag in München schmolz der schöne Vorsprung jedoch dahin: Nach
Niederlagen von Elena Levushkina und Marco Otte war Mainz auf einen Brettpunkt herangekommen. Hochwillkommen
war daher das souverän herausgespielte Remis von Jan Juptner, das den Zwischenstand von 4:3 herstellte
und damit das allerwichtigste Wettkampfziel schon vorzeitig verwirklichte: "Bloß nicht verlieren in
Mainz ...". In der letzten noch laufenden Partie schließlich hatte Petar Panteleev nach 69 Zügen
eine Remisstellung auf's Brett gebracht. Die ihm verbliebenen 3 oder 4 Sekunden reichten aber nicht aus, um
eine dreimalige Stellungswiederholung herbei zu führen. Ein paar "Rache-Schachs" waren noch drin, dann
fiel das Blättchen und die Partie ging an Mainz ...
Ob mehr drin war für Tarrasch bei den letzten beiden Partien (siehe die Stellungsdiagramme im Spielbericht von Marco Otte), ist schwer zu sagen. Letztlich gibt es aber über dieses 4:4 nichts zu meckern: Der 6. Tabellenplatz konnte verteidigt werden, und vor der letzten Runde hat Tarrasch I von allen abstiegsgefährdeten Teams sicherlich die geringsten Sorgen. Trotzdem bleibt es spannend bis zum Schluss: Gegner beim Heimspiel am Sonntag (29. März, Mensa des Maria-Theresia-Gymnasiums am Regerplatz, Spielbeginn 11 Uhr) sind die giftigen Böblinger, derzeit auf Rang 4 beheimatet, und es ist sicherlich eine stramme Leistung erforderlich, um den Klassenerhalt zu sichern. (mo)
Eine Runde vor Ende der Saison kam Tarrasch II am vorvergangenen Sonntag (15. März) an den eigenen Brettern zu einem knappen 4½ : 3½ gegen Siemens München. Während "die Siemensianer" in den vergangenen Jahren für Tarrasch meist ein äußerst unbequemer Gegner waren, lief dieser Wettkampf zunächst wie geschmiert: Schon nach wenig mehr als drei Stunden lag Tarrasch durch Brettsiege von Walter Daurer, Dirk Hennig und Manfred Trescher sowie Remisen von Enrico Koch und Chris Wood mit 4:1 in Front. Um die restlichen drei Brettpunkte kämpften die Gäste dann aber doch wieder in bekannter Siemens-Manier, nämlich zäh und durchaus mit Erfolg: Nach zwei weiteren Stunden musste Tarrasch die Partien von Rudi Buchner und Ilja Schwarzberg abschreiben ... Die ganz große Spannung war allerdings trotzdem nicht aufgekommen. An Brett 2 nämlich war Tarrasch's Christoph Singer zu keinem Zeitpunkt in Verlustgefahr gewesen. Mit den weißen Steinen hatte er seinen Gegner Rudolf Rüther lange "geknetet", sich letzlich aber mit einem Remis zufrieden gegeben und somit den zum Gesamtsieg noch erforderlichen halben Brettpunkt beigesteuert (zum Spielbericht von Manfred Trescher).
Dank der zeitgleichen 3:5-Heimpleite des bisherigen Spitzenreiters Kriegshaber-Augsburg gegen Türkheim hat Tarrasch die in Runde 7 verlorene Tabellenführung zurückerobert. In der 9. und letzten Runde am kommenden Sonntag (29. März) muss Tarrasch II nach Türkheim (!); Verfolger Kriegshaber trifft - ebenfalls auswärts - auf Klosterlechfeld. Bei einem Mannschafts- sowie zwei Brettpunkten Vorsprung könnte Tarrasch II mit einem Sieg den Aufstieg in die Landesliga perfekt machen. Auch ein 4:4 würde reichen, sofern Kriegshaber nicht höher als 5½ : 2½ gewinnt. Eine Niederlage sollte Tarrasch II natürlich vermeiden, wobei der Gegner da ein Wörtchen mitzureden hat - hoffentlich haben die Türkheimer nicht mittlerweile Gefallen gefunden am Stürzen von Spitzenreitern ... (mt)
Mischa (Fedorovsky) kratzt sich am
Kopf: "Hab' ich da Glück gehabt?"
Bad Mergentheims GM Karpatchev
(links) versucht's zu beweisen
Im Kellerduell der 7. Runde der 2. Bundesliga Süd setzte sich am Sonntag, dem 1. März, Tarrasch I
gegen Tabellen-Schlusslicht Bad Mergentheim knapp mit 4½ : 3½ durch. In der Mensa des
Maria-Theresia-Gymnasiums in München steuerten für den Gastgeber zunächst die FMs Christoph
Eichler und Volker Meier - beide mit den schwarzen Steinen - wertvolle Remisen bei. Im weiteren Verlauf
konnte Tarrasch I abermalige Niederlagen seiner beiden "Sorgenkinder" FM Georg Schmidt und WGM Elena
Levushkina durch Brettsiege von FM Andreas Rupprecht (gegen GM Karpatchev, Elo 2504) sowie Petar Panteleev
kompensieren. Mit dem Brettsieg von Mannschaftsführer Marco Otte an Brett 8 schließlich ging
Tarrasch mit 4:3 in Führung. Am Ende war es an Mischa Fedorovsky, in der letzten noch laufenden Partie
mit eiserner Hand einen halben Brettpunkt festzuhalten und damit den knappen Gesamtsieg für Tarrasch zu
sichern (zum Spielbericht von Helge
Uhlmann).
Begünstigt durch die gleichzeitigen Niederlagen von Heidelberg-Kirchheim, Untergrombach und Schott
Mainz, allesamt direkte Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg, kletterte Tarrasch I vom 9. auf den 6.
Tabellenplatz, der zum Klassenerhalt reichen würde. Schon am kommenden Sonntag (15. März) geht es
nun im Rahmen der 8. Runde nach Mainz, das vom 8. auf den 9. Platz zurück gefallen ist. Vor
ausgelassener Stimmung beim Wettkampf in der Karnevalsstadt sei gewarnt: Aus dem so unglücklich
verlorenen Wettkampf gegen Untergrombach sollte Tarrasch I die Lehre ziehen, dass erfahrene
Zweitbundesliga-Mannschaften sich nicht einfach "umschubsen" lassen. Mainz liegt nur zwei Mannschafts- sowie
einen halben Brettpunkt zurück, könnte also mit einem 4½ : 3½-Sieg wieder vorbei
ziehen - und schon wäre bei Tarrasch wieder Aschermittwoch angesagt ... (mr/hu)
In der Spitzenbegegnung des 7. Spieltages der Regionalliga Süd-West trafen am vergangenen Sonntag (1. März) die Aufstiegs-Aspiranten Unterhaching und Tarrasch II aufeinander. In einer dramatischen, zeitweise aber völlig chaotischen Auseinandersetzung trennten sich beide Mannschaften schließlich mit 4:4. Eine korrekte Einordnung des Wettkampfs fällt schwer, da er phasenweise eher einem Würfelspiel ähnelte als einem normalen Schachwettbewerb. Den Albtraum eines jeden Mannschaftsführers schildert Stephan Grotz: Der Spielbericht (sg)
Nach dem Ausflug nach Heidelberg empfing Tarrasch I in der 5. Runde am 18. Januar die Vertretung des SK Untergrombach. Es sollte ein schwerblütiges Duell im Abstiegskampf werden. Untergrombach hatte selbst Probleme und war dringend darauf angewiesen, aus München nicht mit leeren Händen abzureisen. Der Wettkampf ging über die volle Distanz von sechs Stunden, und es wurde bis zur letzten Patrone gekämpft. Nachdem es zwischenzeitlich schon nach einem Sieg ausgesehen hatte, wurde am Ende sogar noch das Unentschieden verschenkt. Mit einer 3½ : 4½-Niederlage rutschte Tarrasch I auf den vorletzten Tabellenplatz ab (zum Spielbericht von Helge Uhlmann). Am kommenden Sonntag (1. März) kommt es nun in einem Heimspiel zum Kellerduell gegen das Tabellen-Schlusslicht Bad Mergentheim (Mensa des Maria-Theresia-Gymnasiums am Regerplatz, Spielbeginn 11 Uhr). Geht dieser Wettkampf verloren, heisst es wohl schon "adieu 2. Liga" ... (hu/mr)
Im Finale am 12.02.2009 in Garching wurde Tarrasch II "Münchner Schnellschach-Mannschaftsmeister 2009" (in der Besetzung: IM Dirk Hennig, Schmidt Georg, Trescher, Buchner, Julian zur Lage) vor Tarrasch III (in der Besetzung: Köpke, Singer, Eichler, Schwarzberg). Herzliche Gratulation an alle unsere Spieler!
Dritter wurde Garching III, vierter Unterhaching II.
Als Münchner Schnellschach-Mannschaftsmeister 2009 ist Tarrasch II für die Schnellschach-Landesliga Süd qualifiziert. Die Wettkämpfe der Schnellschach-Landesliga Süd werden am 27.09.2009 in Unterhaching ausgetragen. Die Schnellschach-Oberliga (mit Beteiligung von Tarrasch I) findet am gleichen Tag in Forchheim statt. Nähere Infos auf der Homepage des Bezirksverbands München (rb/rhu)
Auch wenn's mal wieder länger dauert, weg kommt bei uns nix: Auf unserer Jugendseite berichtet Tarrasch-Jugendleiter Helge Uhlmann über das Abschneiden seiner Teams bei der Doppelrunde (Runden 4 und 5) der bayerischen Jugend-Landesliga Süd sowie der 1. und 2. Münchner Jugend-Bezirksliga. (hu)
In der 6. Runde der bayerischen Regionalliga Süd-West am 1. Februar leisteten die wackeren Kämpen aus Sonthofen beim Wettkampf gegen Tarrasch II in allen Partien lange heftigen Widerstand. Am Ende reichte es für die Allgäuer dennoch nur zu einem einzigen Brettsieg. Tarrasch siegte, spielerisch wenig glanzvoll und in der Höhe glücklich, mit 5½ : 2½. Zum Spielbericht von Mannschaftsführer Stephan Grotz ... (sg)
Am vergangenen Sonntag (18.01.) traf Tarrasch II in der 5. Runde der Regionalliga Süd-West in einem Heimspiel auf Garching II. Nach der peinlichen Schlappe gegen Kriegshaber Augsburg eine Runde zuvor gewann das Team mit der Rückkehr von FM Christoph Singer und Alexander Haritonov wieder an Stabilität und Spielqualität. Da einige der Garchinger Schachfreunde erkrankt waren, kam es diesmal nicht zum üblichen, heiß umkämpften Derby: Der stark ersatzgeschwächte Gegner musste Tarrasch II die Punkte ohne große Gegenchancen überlassen. Mit einem deutlichen 6:2-Sieg (4 Brettsiege, 4 Remis) hat Tarrasch's "Zweite" den Spitzenplatz in der Regionalliga Süd-West behauptet und kann immer noch auf den Aufstieg hoffen. Der Spielbericht von Stephan Grotz ... (sg)
Remis am Spitzenbrett: GM Ikonnikov (li., Handschuhs-
heim, Elo 2571) gegen IM Peter Vavrak (Tarrasch, 2478)
Dem überraschenden 5:3-Erfolg von Tarrasch I am 13. Dezember gegen Spitzenreiter Heidelberg-Kirchheim folgte am nächsten Tag mit dem Wettkampf gegen Handschuhsheim der 2. Teil des "Heidelberg-Weekends". Tarrasch war vorgewarnt durch einen Protest des SK Böblingen, dessen erster Mannschaft beim Auswärtskampf in Handschuhsheim ein im wahrsten Sinne des Wortes frostiger Empfang zuteil geworden war: Das Spiellokal war nicht beheizt, und auch sonst soll es - von ausreichendem Platz für die Spieler bis hin zu sauberen Toiletten - an so ziemlich allem gemangelt haben ... Solch' widrigen Bedingungen wollte Tarrasch's "Erste" durch Kampfgeist, sowie durch den Einsatz eines "non-playing-captains" begegnen. Diese Rolle sollte Marco Otte zufallen, und um die an Brett 8 entstehende Lücke zu füllen, wurde FM Christoph Singer als "Überraschungsgast" nach Handschuhsheim beordert. Um es vorweg zu nehmen: Die Spielbedingungen erwiesen sich an diesem Tag als nicht so schlimm wie befürchtet. Der Turnierraum war beheizt und auch nicht mit Kiebitzen überfüllt; selbst der von den "Handschuhen" außerhalb des Gebäudes aufgestellte Toilettencontainer auf Rädern (siehe Bild im Spielbericht) sorgte eher für allgemeine Erheiterung als für Missmut. An den äußeren Umständen lag es also nicht, dass Tarrasch I an diesem Tag den Kürzeren zog ... Zum Spielbericht von Elena Levushkina. (el)
Die Tarrasch-Homepage meldet sich mit zwei Berichten auf ihrer Jugendseite aus der Weihnachtspause zurück. Robert Klenk berichtet über die Münchner Jugend-Einzelmeisterschaft 2008/09, bei der Arthur Ermatov den Meisterpokal in der U16 und Oleks Chernilovskyy den Vizemeister-Titel in der U12 holten, Helge Uhlmann beleuchtet das Abschneiden der beiden Tarrasch-Teams bei der Doppelrunde der Jugend-Bezirksligen am 6. Dezember (rk/hu).